* Neues zu Generation 1-2-3 *

Modellprojektphase
von "Generation 1-2-3"
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Präsentation Generation 1-2-3

Hier finden Sie zum Modellprojekt Generation 1-2-3 eine Ende 2010 erstellte
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Bessere Angebote für Senioren

Interkommunales Altenhilfekonzept | Bedürfnisse älterer Menschen erfasst werden. Kirchenlamitzer wünschen Bürgertaxi.


Kirchenlamitz / Weißenstadt – Fast in jeder Gemeinde gibt es besondere Angebote für ältere Menschen. Leider wissen die Senioren im Nachbarort in der Regel nichts davon. Damit innerhalb der Region „Nördliches Fichtelgebirge“ (dazu gehören die Städte und Gemeinden Kirchenlamitz, Marktleuthen, Oberkotzau, Röslau, Schönwald, Schwarzenbach an derSaale, Sparneck, Weißenstadt und Zell) kein Angebot ungenutzt bleibt und eventuell neue entstehen können, soll bis 2010 ein „Interkommunales Altenhilfe- und Mehrgenerationenkonzept“ erstellt werden. Wie dies entstehen soll, erläuterte Projektverantwortlicher Michael Stein bei Gesprächen in Kirchenlamitz und Weißenstadt, an denen Vertreter aus den Reihen der Altenpflege, der Kirchengemeinden und der sozialen Verbände teilnahmen. Ein Schwerpunkt des Projektes werde sein, den Menschen das Wohnen in den eigenen vier Wänden möglichst lange zu ermöglichen. Auch der soziale Kontakt untereinander, das Zusammenleben der verschiedenen Generationen und die ehrenamtliche Arbeit sollten noch stärker gefördert werden, erläuterte Michael Stein.

Damit er, Stein, Informationen über die Bedürfnisse der älteren Menschen in den einzelnen Kommunen gewinne, erhalten alle Haushalte im Herbst Fragebögen. Stein bat ferner die Experten, die Stärken und Schwächen im Angebot für ältere Menschen in den einzelnen Orten zu schildern. Bei dem Gespräch in Kirchenlamitz bezeichneten die Fachleute die Verkehrsanbindung als problematisch. Sie schlugen vor, ein Bürgertaxi zu organisieren, damit die Senioren zu Facharztpraxen in größeren Städten gelangen können. Positiv nannten sie das kirchliche Angebot für Senioren, insbesondere das „Café Löheheim“.

In Weißenstadt bewerteten die Experten vor allem die aktive Nachbarschaftshilfe in den Dörfern als positiv. Ein Service für ältere Menschen sei auch der kostenlose Medikamenten-Bringdienst der Apotheke. Ein Lieferdienst der übrigen Geschäfte fehle allerdings. Als problematisch bezeichneten die Experten auch die vielen Barrieren vor öffentlichen Einrichtungen, die Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte das Leben schwer machen. Auch die hohen Gehsteigkanten und Kopfsteinpflasterflächen seien nicht gerade seniorenfreundlich.

Ein weiterer Schwerpunkt des Konzeptes, so Stein, sei auch die gezielte Werbung für die Region, um ältere Menschen und junge Familien zu gewinnen, die sich im nördlichen Fichtelgebirge niederlassen wollen.

Bürgermeister Frank Dreyer erklärte beim Gespräch in Weißenstadt, dass bei einer Besprechung der Stadtoberhäupter bereits Vorschläge für einen Namen und ein Logo für das Konzept gemacht worden seien.   W.F./B.B.

 

Info

Anregungen zu dem Projekt „Interkommunales Altenhilfe-und Mehrgenerationenkonzept“ nimmt Michael Stein, Telefon 09284/93333, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. entgegen.


Quelle: FRANKENPOST vom 09. August 2008
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