Die Chancen hinter den Problemen erkennen
Austausch | Mit 29 weiteren Kommunen aus Bayern beteiligt sich das „Nördliche Fichtelgebirge" an einem Netzwerk für zukunftsorientierte Seniorenpolitik. Wissen und Erfahrungen werden im Internet ausgetauscht.
Schwarzenbach ab der Saale – Das „Nördliche Fichtelgebirge“ beteiligt sich zusammen mit 29 weiteren Kommunen aus Bayern an einem Netzwerk für eine zukunftsorientierte Seniorenpolitik. Laut einer Mitteilung soll dieses Netzwerk den fachlichen Austausch zwischen den Kommunen fördern und maßgeschneiderte Lösungen für die Kommunen entwickeln. Es wurde durch eine Kooperation zwischen dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen und der Bertelsmann Stiftung initiiert.
Unter der Moderation des Kuratoriums Deutsche Altershilfe, das die „NetzwerkBildung“ als zweimonatigen Workshop konzipiert hat, werden gemeinsam Ziele, Strategien, Konzepte und Projektideen formuliert, um in einer älter werdenden Gesellschaft die Lebensqualität zu erhalten. „Jede Kommune soll für sich eine maßgeschneiderte Strategie entwickeln und doch sollen sich die Kommunen austauschen, zusammenarbeiten und Synergien schaffen, damit nicht 30 mal das Rad neu erfunden wird“, erklärt Michael Stein, Projektleiter „Generation1-2-3“, der alsTeilnehmer für das „Nördliche Fichtelgebirge“an dem Netzwerk teilnimmt.
Da die Teilnehmenden aus dem gesamten Bundesland stammen, wurde im Internet eine virtuelle Lern- und Arbeitsumgebung mit verschiedenen Kommunikationsmöglichkeiten geschaffen, auf der die Kommunen Wissen und Erfahrungen rund um Seniorenpolitische Gesamtkonzepte austauschen und sich gegenseitig unterstützen.
„Demographischer Wandel ist für unsere Region ein wichtiges Themenfeld. Die Zeit drängt, es ist wichtig, dass wir uns schon jetzt darauf einstellen. Deshalb haben wird uns um Teilnahme an diesem für uns kostenlosen Netzwerk beworben“, erläutert Stein – und fragt: Wie wollen wir leben mit weniger jungen, mehr älteren Menschen und mehr Menschen mit Migrationshintergrund? Es gelte herauszufinden, ob in diesen Entwicklungen nur Probleme liegen oder ob sie Chancen bergen, die es zu nutzen gelte.
Info
Nähere Informationen zu „Generation 1-2-3“ und dem Netzwerk gibt es im Internet unter www.generation123.de oder direkt bei Michael Stein, Telefon 09284/933-33, E-Mail
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Quelle: Frankenpost vom 02. März 2009_______
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