* Neues zu Generation 1-2-3 *

Modellprojektphase
von "Generation 1-2-3"
ist zu Ende

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diskussionsrunde
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Die offizielle
Projektauswertung
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Einkaufsführer und -verführer

Der ersteEinkaufsverführer
für das Nördliche Fichtelgebirge mit 24 sehr interessanten Anbietern ist erschienen und hier abrufbar >>>

Mitteilungsblatt KOMM MIT !

Interkommunales Mittteilungsblatt KOMM MIT im Nördlichen Fichtelgebirge
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Präsentation Generation 1-2-3

Hier finden Sie zum Modellprojekt Generation 1-2-3 eine Ende 2010 erstellte
 PowerPoint-Präsentation als Download hinterlegt.Präsentation Generation 1-2-3

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Die Nähe zum Einkauf nutzen

Bürgerversammlung | 40 Zeller diskutieren das Mehrgenerationenkonzept

 

Zell – Das „Interkommunale Altenhilfe- und Mehrgenerationenkonzept“ für das nördliche Fichtelgebirge stand im Mittelpunkt der Bürgerversammlung in Zell. Projektmanager Michael Stein erläuterte den 40 Besuchern die Fakten.

Demnach sei es erklärtes Ziel des zu erstellenden Konzeptes, durch Verbesserung der Angebote für ältere Menschen und jungen Familien das Interessean der Region zu wecken, um den Bevölkerungsrückgang zu stoppen. Neben dem Verlust durch Wegzug spiele die zunehmende Überalterung der Bevölkerung eine weitere Rolle.

Wichtiger erster Schritt sei das Ausfüllen der in den neun beteiligten Gemeinden ausgegebenen Fragebogen. Geschaffen werden soll am Ende auch eine „Ehrenamtsbörse“ zur tatkräftigen Unterstützung von Verwandten, Nachbarn und Bekannten sowie Begegnungsmöglichkeiten für die Generationen.Die Nachfrage in den über 100 Ortsteilen der neun Mitgliedskommunen nach Begegnungsstätten sowie einem Bürgertaxi oder -bus sei groß.Zudem müsse barrierefreies Bauen und Wohnen mehr in den Mittelpunkt rücken. Die Leerstände von Gebäuden würden erfasst, „damit wir attraktive Angebote darstellen können. “Wolfgang Zeitler warf angesichts der Tatsache, dass es in Zell zwei Bäcker, zwei Metzger und ein Lebensmittelgeschäft gibt, die Frage auf: „Wer kann nach außerhalb fahren, wenn die Geschäfte wegfallen? Wie kommt beispielsweise ein Mensch mit 80 Jahren nach Münchberg?“

Wolfgang Ehmann sagte dazu, gerade im Interesses der Bevölkerung, diese Angebote zu erhalten, sollte man dort auch einkaufen. Zwar gebe es eine Stammkundschaft, jedoch kauften vor allem junge Leute außerhalb ein. „Wir müssen in Zell mehr die Nähe zum Einkauf propagieren“, betonte Ehmann.

Nach seiner Ansicht könne man beim Mehrgenerationenkonzept vor allem von den Nachbargemeinden Sparneck und Weißenstadt profitieren. Auch die Idee mit der Ehrenamtsbörse fand Ehmann sympathisch „Ich kann mir schon vorstellen, dass es sich verwirklichen lässt, regelmäßig ein Auto aufdem Marktplatz zu einer festgelegten Stunde zu stationieren, das die Leute dann zum Einkauf fahren kann.“ Dazu brauche es aber Freiwillige, die sich und ihr Fahrzeug zur Verfügung stellen. Den Bevölkerungsrückgang auf 2358 Einwohner hatte Bürgermeister Horst Penzel zuvor aufgegriffen. Er sprach angesichts von nur acht Neugeborenen in Zell von einem „alarmierenden“ Geburtenrückgang. Diesen Zugängen stünden 41 Sterbefälle gegenüber. R. D.


Quelle: Frankenpost vom 8. Dezember 2008_______ Download: Die Nähe zum Einkauf nutzen