Die meisten wollen zu Hause bleiben
Kirchenlamitz – In der Stadtratssitzung trug Diplom-Soziologe Michael Stein die Ergebnisse der Umfrage des Projekts „Generation 1, 2, 3“ vor. Das Projekt der neun Kommunen trage derzeit noch den sperrigen Namen „Interkommunales Altenhilfe- und Mehrgenerationenprojekt“ und wurde inzwischen auf den kurzen Nenner „Generation 1, 2, 3“ umgewandelt. Mit der Umfrage hat Stein einen ersten Schritt getan, der zum Ziel hat: „Herausfinden, was die Menschen wollen, und sie davon überzeugen, dass jeder etwas davon hat.“
Teilweise überraschende Ergebnis fördern die Ergebnisse der Umfrage aus Kirchenlamitz zutage: So leben 53,3 Prozent seit Geburt in Kirchenlamitz. 25 Prozent kommt aus der näheren Umgebung und 21,7 Prozent von außerhalb. Auffallend ist der Anteil von 86,7 Prozent, der Bürger, die ein eigenes Haus und eine eigene Wohnung besitzen. „Dieser Anteil ist in Kirchenlamitz relativ hoch“, kommentierte Stein das Resultat.
Zu der Frage, welche Art der Fortbewegung für die Besorgung benutzt wird, antworteten 71,6 Prozent, dass sie häufig zu Fuß gehen, 48,6 Prozent würden häufig mit dem Fahrrad fahren und 74,4 Prozent auch das Auto benutzen. 69 Prozent würde sich eine Verbesserung der Bus- und Bahnanbindung wünschen, sehr hoch auch der Anteil mit 67 Prozent, die sich die Schaffung von besseren Einkaufsmöglichkeiten wünschen. 43,5 Prozent halten eine Umnutzung der Gebäude für altersgerechtes Wohnen für wünschenswert. Dazu gehört auch, dass 59 Prozent im Alter nicht umziehen wollen. Zufriedenheit spricht aus den Zahlen, dass sich 54 Prozent in Freizeit und Ehrenamt gut eingebunden fühlen. 35,9 Prozent könnten sich vorstellen sich ehrenamtlich einzubringen.
Stein teilte mit, dass noch in diesem Jahr mit der Umsetzung der Umfrageergebnisse begonnen werden soll. Willi Fischer
Quelle: Frankenpost vom 11. April 2009_______
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