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Fichtelgebirge als Marke

Röslau will zusammen mit neun Kommunen die Werbetrommel rühren. Angedacht ist auch ein Mundart-Kochbuch.

Von Willi Dittrich


Röslau – Für das nördliche Fichtelgebirge ist ein Verfügungsfonds in Höhe von 30000 Euro gebildet worden. Das Geld stammt aus dem Stadtumbaumanagement. Nach Abzug eines Zuschusses aus der Bund-Länder-Städtebauförderung beträgt der Eigenanteil für Röslau noch 1333 Euro. Der Rest verteilt sich auf die beteiligten neun Kommunen. Dies berichtete der Röslauer Bürgermeister Gerald Schade in der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Finanziert werden soll mit diesem Geld ein Einzelhandelsführer, eine Werbekampagne für Gewerbeflächen und leerstehende Gebäude, ein Imagefilm, eine gemeinsame Internetplattform und auch ein Mundartkochbuch.

Freiwillige Abgabe

Gefördert wird aus dem Fondsschließlich auch die Entwicklung des Tourismus und in diesem Zusammenhang auch die Herausgabe eines Gastgeberverzeichnisses. Dabei wird man nur noch mit dem Namen „Fichtelgebirge“ werben, da dieser den meisten Leuten als Marke ein Begriff ist.

Wie Bürgermeister Gerald Schade in der jüngsten Gemeinderatssitzung weiter informierte, hat der Gemeinderat in den vergangenen Wochen drei weiteren Anträgen zur Wohnungsbauförderung entsprochen. Diese freiwillige Leistung der Gemeinde unterstützt den Kauf von Häusern an der Hirtbergstraße, an der Neuen Straße und in der Thusmühle.

Wie Bürgermeister Gerald Schade sagte, bittet die Gemeinde wieder um eine freiwillige Feuerschutzabgabe der Bürgerinnen und Bürger. Damit solle die anstehende Ersatzbeschaffung des Mehrzweckfahrzeuges mitfinanziert werden.

In nichtöffentlicher Sitzung vergeben wurde der Einbau einer Windfangtüre in der neuen Zahnarztpraxis. Um den Veranstaltern die Ausrichtung des Wiesenfestes zusätzlich zu erleichtern, sollen möglichst noch in diesem Jahr einige Versorgungsleitungen im Festplatz Geiersgarten ins Erdreich verlegt werden. Die Bürgerversammlung findet am morgigen Dienstag, 9. November, um 20 Uhr im Schulhaus statt.

Baumarkt ein Thema

Keine Einwände hatte das Gremium gegen den Bau einer Doppelgarage durch Arno Bescherer auf dem Grundstück am Peuntweg neben dem Kindergarten „Spatzennest“. Für Röslau gebe es keinen Grund, gegen den Bau eines weiteren Heimwerkermarktes in Marktredwitz zu sein, schlossen sich die Gemeinderäte Bürgermeister Gerald Schade in der Sitzung an.



Quelle:  FRANKENPOST vom 08. November 2010_______ Download: Fichtelgebirge als Marke