* Neues zu Generation 1-2-3 *

Modellprojektphase
von "Generation 1-2-3"
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Präsentation Generation 1-2-3

Hier finden Sie zum Modellprojekt Generation 1-2-3 eine Ende 2010 erstellte
 PowerPoint-Präsentation als Download hinterlegt.Präsentation Generation 1-2-3

Gegen einen Bahnknoten Schwandorf

Sparneck - In seinem Rückblick auf das abgelaufene Jahr hat der Vorsitzender Roland Schricker bei der Hauptversammlung des CSU Sparneck an die zwei Wahlen erinnert. Während sich die Aktivitäten zur Europawahl auf Plakatierungen beschränkten, besuchte im Vorfeld der Bundestagswahl Dr. Hans-Peter Friedrich die Sparnecker. Neben einer Betriebsbesichtigung wurde dabei ein Gedenkstein an der Jahrtausendlinde enthüllt. Weiter erinnerte Schricker an die Herbstkirchweih, die regelmäßig mit einem Stand besetzt wird. Nach dem überragenden Erfolg zum Starkbierfest mit dem Frankensima freute er sich auf die Neuauflage am 27. März, wenn der Frankensima wiederkommt. Von geordneten finanziellen Verhältnissen berichtete Schatzmeisterin Doris Neuerer.

In einem Streifzug fasste Fraktionssprecher Hermann Benker die Gemeinderatsarbeit der CSU zusammen. So seien, nicht zuletzt auf Antrag der CSU, die Weichen gestellt worden, dass Sparneck 2010 als weißer Fleck von der Landkarte der DSL-Versorgung verschwindet. Zum Generationenkonzept 1-2-3 sagte er, dass ein Mehrgenerationenhaus wünschenswert sei. Doch nach wie vor fehle bei einem Großteil der Bevölkerung die Bereitschaft, regelmäßig eine solche Einrichtung zu besuchen. "Solange kein tragfähiges Konzept über den gesicherten Betrieb vorliegt und nicht klar ist, welche Betriebskosten entstehen und wie diese zu tragen sind, werden wir nicht zustimmen", sagte Benker. Er erneuerte seinen Vorschlag, in wenig genutzten Gemeinderäumen den Betrieb einer solchen Einrichtung zu versuchen und dann über eine bauliche Umsetzung nachzudenken. Zuversichtlich zeigte er sich, dass auf dem Betriebsareal Flehmig bald die Bagger rollen und neues industrielles Leben entstehen kann.

Landtagsabgeordneter Martin Schöffel stellte seine Haltung zur Elektrifizierung der Bahnstrecken in Hochfranken klar. Er habe sich stets für deren Ertüchtigung eingesetzt. Das zeige der Beschluss des Landtages vom 27. Januar 2010, der sich klar für die Elektrifizierung der Bahnstrecken über Marktredwitz ausspricht und diesen Maßnahmen aus bayerischer Sicht Priorität einräume. "In dem SPD-Antrag, den ich abgelehnt habe, ging es darum, einen Bahnknoten Schwandorf zu schaffen und vordringlich die Strecke Nürnberg-Schwandorf-Prag auszubauen, was für unsere Region bedeuten würde, dass die Strecke Nürnberg-Prag an Marktredwitz vorbei laufen würde", erläuterte er weiter. Scharf kritisierte Schöffel einen Antrag der Grünen, die Subventionierung der Fluglinie Hof-Frankfurt durch den Freistaat zu beenden. "Dieser Antrag wurde durch CSU und FDP abgelehnt. Er richtet sich voll gegen die Interessen unserer Region." Der Freistaat Bayern zahle für den Erhalt der täglichen Linien nach Frankfurt in diesem Jahr 3,85 Millionen Euro, bis 2013 seien weitere knapp zehn Millionen Euro vorgesehen. Weiter kritisierte er die zurückhaltende Kreditvergabe der Banken an heimische Unternehmen.

Mit einem Geschenk dankte Vorsitzender Roland Schricker den Inhabern der Steinindustrie Sparneck, Barbara und Harald Reul, die den Gedenkstein an der Jahrtausendlinde gestiftet haben.


Quelle: FRANKENPOST vom 22. März 2010
________ Download: Gegen einen Bahnknoten Schwandorf