Im Mittelpunkt stehen die Sorgen der Senioren
Hochfranken startet mit dem Interkommunalen Konzept "Generation 1-2-3"
Hochfranken (btl). Der demografische Wandel, das Älterwerden der Bevölkerung, der Wegzug der "Jungen" stellt an die Kommunen in der Region besondere Herausforderungen. "Sie bietet aber auch Chancen für die Jugend", stellte am Dienstag Michael Stein fest. Er betreut das Interkommunale Altenhilfe- und Mehrgenerationenkonzept für das "Nördliche Fichtelgebirge".
Jetzt liegen die ersten Ergebnisse aus der Fragebogenaktion vor. Gemeinsam mit der Fachhochschule in Zwickau wurde der Fragebogen entwickelt, in den die Befragten, der Personenkreis wurde unterteilt in unter und über 60-Jährige sowie Ältere, auch "Wünsche, eigene Anregungen", so Michael Stein, mit einbringen konnten. "Die Ergebnisse basieren auf wissenschaftlichen und repräsentativen Zahlen für das nördliche Fichtelgebirge", stellte der Projektmanager fest.
Gestern fand unter der Moderation von Pfarrer Wolfram Lehmann in Schwarzenbach an der Saale ein Bürgerforum statt. Ganz oben auf der Liste steht mit 57,7 Prozent die fachärztliche Versorgung, gefolgt von der Verbesserung von Bus-/Bahnanbindungen (55,3 Prozent). Außerdem die Mobilität der älteren Menschen über Fahrdienste und die Schaffung von Betreuungsmöglichkeiten in der Kurzzeitpflege mit 49,5 Prozent.
Als Schritte in diese Richtung werden die bereits in Marktleuthen und in Sparneck bestehenden offenen Tagesbegegnungsstätten mit den Angeboten eines Mittagsessens für Alleinstehende angesehen. Workshops in den neun Städten und Gemeinden werden sich nach den Bürgerforen mit den folgenden Fragen intensiv befassen: Was soll erreicht werden? Wann soll es passieren? Und: Der nächste Schritt.
"Am Ende des Jahres 2009 möchten wir mit einem Markt der Möglichkeiten, einer Art Messe, Wege und Möglichkeiten für das Nördliche Fichtelgebirge aufzeigen", erklärte Michael Stein.
Quelle: BLICK Oberfranken vom 15. März 2009_______
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