Keine weiteren IEK-Manager vorgesehen
Zell – Auch der Zeller Gemeinderat befasste sich in seiner jüngsten Sitzung mit dem Mehrgenerationenkonzept. Mit dem Diplomsoziologen Michael Stein aus Leupoldsgrün, der ausgezeichnete Referenzen vorgelegt und einen sehr guten Eindruck hinterlassen habe, sei für die Umsetzung der richtige Mann gefunden worden, sagte Bürgermeister Albrecht Dietel. Für Zell belaufen sich die Kosten im Jahr 2008 auf 1623 Euro, 2009 auf 1934 und 2010 auf 1977 Euro. Diesen Beträgen stimmte der Rat zu.
Für den „Stadtumbaumanager“ des IEK lägen sechs Bewerbungen von Büros vor, die bei der Tagung der Lenkungsgruppe in Röslau schon mal „sortiert“ worden seien, berichtete Dietel. Drei kamen in die engere Wahl, es handele sich ausschließlich um Büros aus der Nähe. Noch sei aber nichts entschieden. Dem neuen Bürgermeister Horst Penzel sollte der neue Rat eine Blanko-Ermächtigung erteilen, damit dieser am 16. Juni bei der Vergabe des Postens auch zustimmen kann. Für Zell wird sich der Kostenanteil für den Stadtumbaumanager zwischen 2000 und 4000 Euro für drei Jahre bewegen.
Sandra Krause von der ÜWG wollte wissen, wie viel Manager noch für das IEK gebraucht würden. Dietel konnte sie hierberuhigen: „Es wird keine weiteren geben.“ H. E.
Seniorengerechtes Leben: Das Konzept des IEK
Das „Mehrgenerationenkonzept“ ist ein Teil des IEK, das auf Senioren ausgerichtet ist. Dazu gehört das Projekt „Dienstleistungszentrum für Senioren“ mit den Zielsetzungen altengerechtes Wohnen, das Anpassen des Angebots im Bereich Handel und Dienstleistungen, die Rundum-Versorgung, die Verbesserung der Lebensqualität, die Prüfung des Labels „Seniorenregion“ sowie der Ausbau bestehender Versorgungsstrukturen. Beim Projekt „Integration von Senioren“ werden folgende Schwerpunkte gesetzt: Ausbau des altengerechten Wohnens, Einrichtung von Seniorenbeiräten in den Gemeinden, Integration der Senioren durch Beteiligungsprojekte, Erweiterung der Angebote für Senioren hinsichtlich Gesundheit und Prävention, Integration in Vereine sowie Etablierung spezifischer Angebote. Zum Mehrgenerationenkonzept hatte die Stadt Schwarzenbach / Saale bei der Tagung der Lenkungsgruppe vergangene Woche in Röslau einen überarbeiteten Förderantrag vorgelegt: Die den Kommunen zugeteilten Kostenanteile werden zu 75 Prozent über die Einwohnerzahlen und zu 25 Prozent pauschal berechnet. H.E.
Quelle: FRANKENPOST vom 01. April 2008___________
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