Lebenswerte Zukunft für Jung und Alt
Region „Nördliches Fichtelgebirge“ wirkt mit interkommunalem Projekt „Generation 1-2-3“ dem demographischen Wandel entgegen. Das Modellprojekt wird auf der Informationsplattform ländlicher Raum und Landentwicklung www.sdl-informde vorgestellt.
Nur gemeinsam ist man stark. Diese Erkenntnis hat neun Kommunen der Region „Nördliches Fichtelgebirge“ bereits vor Jahren zum gemeinsamen Handeln veran-lasst, um die Strukturprobleme in den Griff zu bekommen. Auf der Grundlage eines interkommunalen Entwicklungskonzeptes ist ein Maßnahmenpaket umgesetzt worden, das die Bedürfnisse aller Generationen berücksichtigt und mittlerweile deutliche Erfolge aufweist. Ziel ist es, das Miteinander der Generationen zu festigen.
Negative demographische Entwicklung
Die Herausforderungen der Region liegen auf der Hand: Die Beschäftigung in der ansässigen Porzellan- und Textilindustrie ist seit Jahren rückläufig; damit einher geht auch das deutliche Minus bei den Bevölkerungszahlen.
Die am Projekt „Generation 1-2-3“ beteiligten Kommunen beschlossen 2005, diesem demographischen Wandel mit nachhaltigen Lösungsansätzen und einer tragfähigen Strategie zu begegnen. Die neun Gemeinden erstrecken sich über zwei Landkreise: Markt Oberkotzau, Stadt Schwarzenbach a.d. Saale, Markt Sparneck und Markt Zell im Fichtelgebirge gehören zum Landkreis Hof, die Gemeinde Röslau sowie die Städte Kirchenlamitz, Markleuthen, Schönwald und Weißenstadt liegen im Landkreis Wunsiedel.
Bessere Vernetzung der Region
Zentrales Thema der interkommunalen Zusammenarbeit ist neben der wirtschaftli-chen und touristischen Kooperation auch die aktive Gestaltung der demographischen Entwicklung. Über das Modellprojekt „Innovative Altenhilfekonzepte“ des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen fand man zunächst einen praktikablen Einstieg in das interkommunale Altenhilfe- und Mehrgenerationenkonzept.
Feste Strukturen
2008 wurde dann im Schwarzenbacher Rathaus ein Projektbüro eingerichtet. In einem weiteren Schritt wurde die Bevölkerung schriftlich nach den persönlichen Vorstellungen über ein selbstbestimmtes Leben im Alter sowie nach der persönlichen Bereitschaft zum bürgerschaftlichen Engagement befragt.
Auf der Grundlage dieser Ergebnisse sind in Bürgerforen und Arbeitskreisen Maßnahmen diskutiert und festgelegt worden. Die zentrale Steuerung durch einen Projektleiter und die Schaffung von festen Strukturen hat wesentlich zum Gelingen der interkommunalen Zusammenarbeit beigetragen.
Attraktive Gestaltung der Region
Der Projekterfolg liegt aber vor allem in der Tatsache begründet, dass die demographische Entwicklung nicht isoliert betrachtet, sondern die Wünsche und Vorstellun-gen der Bevölkerung berücksichtigt werden.
Das Projekt „Generation 1-2-3“ nimmt die Bedürfnisse einer älter werdenden Gesellschaft ernst, umfasst zahlreiche Angebote, die Familien entlastet und Jung und Alt eine bessere Lebensqualität bietet. Bürgerschaftliches Engagement und soziales Miteinander werden professionell koordiniert und somit besser unterstützt. So setzen die Gemeinden z.B. einen Bürgerbus, ehrenamtliche Fahrdienste und eine Ehrenamtsbörse ein, bieten einen Mittagstisch für Senioren und entwickeln die Konzepte für altengerechtes und betreutes Wohnen weiter. Alle Maßnahmen werden von intensiver Öffentlichkeitsarbeit begleitet.
Weitere Beispiele über innovative Projekte und Lösungen in ländliche Gemeinden und Regionen finden sie unter www.sdl-inform.de
Region „Nördliches Fichtelgebirge“ wirkt mit interkommunalem Projekt „Generation 1-2-3“ dem demographischen Wandel entgegen. Das Modellprojekt wird auf der Informationsplattform ländlicher Raum und Landentwicklung www.sdl-informde vorgestellt.
Nur gemeinsam ist man stark. Diese Erkenntnis hat neun Kommunen der Region „Nördliches Fichtelgebirge“ bereits vor Jahren zum gemeinsamen Handeln veran-lasst, um die Strukturprobleme in den Griff zu bekommen. Auf der Grundlage eines interkommunalen Entwicklungskonzeptes ist ein Maßnahmenpaket umgesetzt worden, das die Bedürfnisse aller Generationen berücksichtigt und mittlerweile deutliche Erfolge aufweist. Ziel ist es, das Miteinander der Generationen zu festigen.
Negative demographische Entwicklung
Die Herausforderungen der Region liegen auf der Hand: Die Beschäftigung in der ansässigen Porzellan- und Textilindustrie ist seit Jahren rückläufig; damit einher geht auch das deutliche Minus bei den Bevölkerungszahlen.
Die am Projekt „Generation 1-2-3“ beteiligten Kommunen beschlossen 2005, diesem demographischen Wandel mit nachhaltigen Lösungsansätzen und einer tragfähigen Strategie zu begegnen. Die neun Gemeinden erstrecken sich über zwei Landkreise: Markt Oberkotzau, Stadt Schwarzenbach a.d. Saale, Markt Sparneck und Markt Zell im Fichtelgebirge gehören zum Landkreis Hof, die Gemeinde Röslau sowie die Städte Kirchenlamitz, Markleuthen, Schönwald und Weißenstadt liegen im Landkreis Wunsiedel.
Bessere Vernetzung der Region
Zentrales Thema der interkommunalen Zusammenarbeit ist neben der wirtschaftli-chen und touristischen Kooperation auch die aktive Gestaltung der demographischen Entwicklung. Über das Modellprojekt „Innovative Altenhilfekonzepte“ des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen fand man zunächst einen praktikablen Einstieg in das interkommunale Altenhilfe- und Mehrgenerationenkonzept.
Feste Strukturen
2008 wurde dann im Schwarzenbacher Rathaus ein Projektbüro eingerichtet. In einem weiteren Schritt wurde die Bevölkerung schriftlich nach den persönlichen Vorstellungen über ein selbstbestimmtes Leben im Alter sowie nach der persönlichen Bereitschaft zum bürgerschaftlichen Engagement befragt.
Auf der Grundlage dieser Ergebnisse sind in Bürgerforen und Arbeitskreisen Maßnahmen diskutiert und festgelegt worden. Die zentrale Steuerung durch einen Projektleiter und die Schaffung von festen Strukturen hat wesentlich zum Gelingen der interkommunalen Zusammenarbeit beigetragen.
Attraktive Gestaltung der Region
Der Projekterfolg liegt aber vor allem in der Tatsache begründet, dass die demographische Entwicklung nicht isoliert betrachtet, sondern die Wünsche und Vorstellun-gen der Bevölkerung berücksichtigt werden.
Das Projekt „Generation 1-2-3“ nimmt die Bedürfnisse einer älter werdenden Gesellschaft ernst, umfasst zahlreiche Angebote, die Familien entlastet und Jung und Alt eine bessere Lebensqualität bietet. Bürgerschaftliches Engagement und soziales Miteinander werden professionell koordiniert und somit besser unterstützt. So setzen die Gemeinden z.B. einen Bürgerbus, ehrenamtliche Fahrdienste und eine Ehrenamtsbörse ein, bieten einen Mittagstisch für Senioren und entwickeln die Konzepte für altengerechtes und betreutes Wohnen weiter. Alle Maßnahmen werden von intensiver Öffentlichkeitsarbeit begleitet.
Weitere Beispiele über innovative Projekte und Lösungen in ländliche Gemeinden und Regionen finden sie unter www.sdl-inform.de
Quelle: Schule der Dorf- und Landentwicklung Thierhaupten vom 17. Juni 2010
Download: SDL-THIERHAUPTEN - Lebenswerte Zukunft für Jung und Alt
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