* Neues zu Generation 1-2-3 *

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Präsentation Generation 1-2-3

Hier finden Sie zum Modellprojekt Generation 1-2-3 eine Ende 2010 erstellte
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Mit dem Bürgerbus zum Einkaufen

Bilanz | Unter dem Motto „Mehr Mobilität für Alt und Jung“ hat sich das neue Angebot eines Kleinbusses in Schwarzenbach bereits bewährt. - Von Gert Brendel

Schwarzenbach an der Saale – „Mehr Mobilität für Alt und Jung“ – unter diesem Motto fährt seit Anfang des Jahres jeden Dienstag und Freitag ein Kleinbus durch Schwarzenbach an der Saale, hält an insgesamt 27 Haltestellen im Stadtgebiet und nimmt dort Bürger auf, die einkaufen, zum Arzt wollen oder nur zu einem Plausch mit Bekannten oder Verwandten gebracht werden wollen. Der größte Teil dieser Fahrgäste hat kein Auto oder möchte einfach bei der derzeitigen kalten Wetterlage den Wagen in der Garage lassen.

Die Idee, in Schwarzenbach einen sogenannten Bürgerbus einzusetzen, hatte der gleichnamige Arbeitskreis. Um das innerörtliche Verkehrsangebot möglich machen zu können, nahm man Kontakt zur Nachbarstadt Kirchenlamitz auf, die im Besitz eines Bürgerbusses ist. Dort bekam der Arbeitskreis die Zusage, den Bus an den obengenannten zwei Tagen in Schwarzenbach leihweise einsetzen zu dürfen.

Nach sechs Wochen wurde jetzt eine Zwischenbilanz gezogen. In einem Pressegespräch mit Bürgermeister Alexander Eberl lobte Karlheinz Sabelfeld, der ehrenamtlich viele Busfahrten begleitet, die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit des Fahrers Waldemar Siegfried. Er machte allerdings auch darauf aufmerksam, dass der Bus beileibe noch nicht ausgelastet sei und noch mehr Fahrgäste vertragen würde. Dazu sagte Eberl, um kleine oder auch behinderte Personen– sie werden kostenlos mitgenommen – befördern zu können, werde eine Einsteighilfe an dem Bus angebracht.

Problematisch ist offensichtlich der Fahrpreis in Höhe von zwei Euro für eine Tageskarte. „Wer nur einmal von der Brunnengassein die Bahnhofstraße fährt, wird keine zwei Euro ausgeben“, hieß es. Jetzt soll Abhilfe geschaffen werden: Für einmalige Fahrten soll man nun auch Tickets für einen Euro im Bus lösen können.

Nicht nur für ältere Bürger

In diesem Zusammenhang wurde angeregt, die Fahrkarten sollten von den Einzelhändlern bei einem Einkauf ab einem gewissen Betrag mit verrechnet werden können, ähnlich wie es in Hof mit den Parkgebühren geschieht. Als erster Einzelhändler stellte sich der Betreiber des „Markts der Generationen“, Ugur Cankurt, bereit, vor dessen Markt sich eine der 27 Bushaltestellen befindet. Bei einem Einkauf ab fünfzehn Euro wird künftig das Bürgerbus-Ticket mit verrechnet. Eberl: „Ich hoffe, dass andere mitziehen werden.“

Der Bürgerbus wird keinesfalls nur für ältere Bürger eingesetzt. Das Angebot gilt für die gesamte Schwarzenbacher Bevölkerung, also auch für Schülerinnen und Schüler oder Familien mit Kindern, gleich wohin sie innerhalb der Stadt Schwarzenbach gefahren werden wollen.

Ab sofort Info-Broschüre

Sabelfeld verwies abschließend auf die Notwendigkeit ehrenamtlicher Mitfahrer, die den Fahrgästen mitsamt ihren Einkaufstaschen beim Einsteigen in den Bürgerbus helfen sollen. Wer sich dazu bereit findet, sollte mit der Schwarzenbacher Stadtverwaltung Kontakt aufnehmen. Dort gibt’s ab sofort auch einen Prospekt mit allen Haltestellen in der Stadt sowie den jeweiligen Abfahrtszeiten. Übrigens: Rund ums Faschingswochenende, am 12. und 16. Februar, kostet die Fahrt im Bürgerbus keinen Cent. Es soll sogar, um die gute Laune noch zu verbessern, den einen oder andern Faschingskrapfen vom Chauffeur geben.

Kontakt: Wer als Helfer mitfahren will, kann sich an H. Opitz, Telefon 09284 / 93339, wenden.

Quelle: FRANKENPOST vom 10. Februar 2010________ Download: Mit dem Bürgerbus zum Einkaufen