* Neues zu Generation 1-2-3 *

Modellprojektphase
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Präsentation Generation 1-2-3

Hier finden Sie zum Modellprojekt Generation 1-2-3 eine Ende 2010 erstellte
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Neue Wege mit "Generation 1-2-3"

IEK | Mit einem interkommunalen Altenhilfe- und Mehrgenerationenkonzept will sich der Verbund von neun Städten und Gemeinden in der Region „Nördliches Fichtelgebirge" bundesweit als Modellprojekt empfehlen.


Nödliches Fichtelgebirge – In der nächsten Ausgabe des interkommunalen Mitteilungsblatts „Komm mit!“, das Anfang Oktober verteilt wird, werden die Leser einen Fragebogen und eine Postkarte finden. Mit dieser Aktion wird laut Michael Stein der nächste Schritt hin zu einem interkommunalen Altenhilfe-und Mehrgenerationenkonzept in der Region „Nördliches Fichtelgebirge“ vorbereitet. Seine Hoffnung ist, dass sich zumindest für den Fragebogen mehrere Tausend Bürger etwas Zeit nehmen, diesen beantworten und an ihn zurückschicken. „Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels kann hier jeder, egal ob jung oder alt, die Zukunft für das künftige Miteinander der Generationen in unserem Raum hier mitgestalten“, sagt Stein.

Stein ist der Verantwortliche für die Projektdurchführung, unter dem nördlichen Fichtelgebirge sind die neun am Interkommunalen Entwicklungskonzept (IEK) beteiligten Städte und Gemeinden zu verstehen: der Markt Oberkotzau, die Stadt Schwarzenbach an der Saale, der Markt Sparneck und der Markt Zell aus dem Landkreis Hof sowie die Stadt Kirchenlamitz, die Stadt Marktleuthen, die Gemeinde Röslau, die Stadt Schönwald und die Stadt Weißenstadt aus dem Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge.

Weniger und älter

In der Modellregion leben aktuell insgesamt etwa 34000 Menschen, sagt Stein. Die Probleme sind vielschichtig. Die Region, die vom produzierenden Gewerbe geprägt ist, hat einen tiefgreifenden Strukturwandel verkraften müssen. In der Porzellan- und Textilindustrie sind massiv Arbeitsplätze verloren gegangen: in den Jahren1995 bis 2004 mit 37 Prozent mehr als ein Drittel. Wo es an Arbeit fehlt, schwindet die Zahl der Einwohner. Laut der mittleren Variante der Bevölkerungsprognose soll die Gesamtbevölkerung der Modellregion „Nördliches Fichtelgebirge“ bis zum Jahr 2020, sofern keine Maßnahmen getroffen werden, um rund acht Prozent abnehmen. Gerade jüngere Menschen auf der Suche nach Arbeit werden die Region verlassen. Laut Studie wird 2020 die Altersgruppe der Personen über 80 Jahre um 30 Prozent zunehmen; bei den 65- bis 80-Jährigen wird mit einem relativen Rückgang von rund 25 Prozent gerechnet. Somit werden im Jahr 2020 ungefähr 25 Prozent der Bevölkerung älter als 65 Jahre sein.

Diese Situation vor Augen startet Michael Stein nun im Rahmen des Interkommunalen Entwicklungskonzepts (IEK) das Projekt „Generation 1-2-3“. Weil kleinere Gemeinden angesichts der absehbaren demographischen Veränderungen überfordert werden, sucht Stein nach nachhaltigen Lösungsansätzen im Rahmen interkommunaler regionaler Zusammenarbeit.

„Generation 1-2-3“ ist dabei griffige Bezeichnung und neues Logo zugleich für das Wortungetüm „Interkommunales Altenhilfe-und Mehrgenerationenkonzept“.„Die 1 steht dabei für Kinder und Jugendliche, 2 für junge Familien, Paare und Singles und die 3 für die "goldene Generation“, erläutert Michael Stein.

„Alter schafft Neues“

Das Logo soll Programm werden. Wenn sich erst  Wünsche und Bedürfnisse der Menschen in der Modellregion über die Fragebogen-Aktion herauskristallisiert haben, werde man weitere Schritte in eine Zukunft gehen können, die das Miteinander von Jung und Alt mehr betont als heute. Michael Stein erhofft sich dadurch auch positive Nebeneffekte ganz anderer Art. Er denkt langfristig: „Eine Region, die mustergültige Angebote für alle Generationen schafft, sollte auch bei Menschen aus der Großstadt das Interesse für einen Umzug hierher wecken.“

Einen Erfolg konnte Stein mit seinem Generationen-Projekt bereits verbuchen. Das „Nördliche Fichtelgebirge“ wurde als eine von bundesweit 50 Regionen für das vom Bundesfamilienministerium ausgeschriebene Programm „Alter schafft Neues“ ausgewählt.  Am 1. und 2. Oktober wird Michael Stein nun in Berlin bei der „Kick off“-Veranstaltung die Region vorstellen.   ts-r


Anlaufstelle


Michael Stein ist für Anregungen zum Projekt „Generationen1-2-3“ immer dankbar.
Sein Büro ist in der Stadt Schwarzenbach an der Saale
Rufnummer 09284/933-33, oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .
Weitere Infos zum Projekt sind auf der Internetseite www.generation123.de abrufbar.
Hier kann man absofort auch den Fragebogen herunterladen.

 

Quelle: FRANKENPOST vom 25. September 2008___________ Download: Neue Wege mit Generation 1-2-3