Projekt hat Wünsche der Älteren im Visier
Marktleuthen - Marktleuthens zweiter Bürgermeister Hans Michael Stockhammer hatte kürzlich zu einer Gesprächsrunde über das Projekt „Interkommunales Altenhilfe- und Mehrgenerationenkonzept“ für die Region „Nördliches Fichtelgebirge“ in das Rathaus Marktleuthen eingeladen. Es waren Vertreter von Arbeiterwohlfahrt, Rotem Kreuz, VdK und Louis-Röll-Seniorenheim sowie die ortsansässigen Ärzte und Physiotherapeuten anwesend.
Projektleiter Michael Stein erklärte den Anwesenden den geplanten Projektverlauf bis zum Ende des Jahres 2010. Man wolle Informationen über Wünsche und Bedürfnisse einer älter werdenden Gesellschaft gewinnen. Dazu solle ein interkommunales Altenhilfe- und Mehrgenerationenkonzept für Kirchenlamitz, Marktleuthen, Oberkotzau, Röslau, Schönwald, Schwarzenbach/Saale, Sparneck, Weißenstadt und Zell erstellt und umgesetzt werden, sagte er. Hierzu sei eine gezielte Werbung außerhalb der Region erforderlich, um den Zuzug älterer Menschen, Fachkräfte und junger Familien in die Region zu ermöglichen. Schwerpunkte des Vorhabens sah Stein darin, den Menschen das Wohnen in den eigenen vier Wänden lange zu ermöglichen, die sozialen Kontakte zueinander zu verbessern und das ehrenamtliche Engagement von Jung und Alt zu fördern.
Stein bat die Teilnehmer des Gesprächs darum, die aktuelle Versorgungslage in der Stadt Marktleuthen mit ihren Stärken und Schwächen zu schildern. Dabei wurden beispielsweise die fehlende Vernetzung von Fahrdiensten zu Fachärzten und die mangelnde Barrierefreiheit im öffentlichen Raum genannt.
Mit einem Fragebogen, der ab Herbst an alle Bewohner der neun Städte und Gemeinden verteilt wird, will man die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen im Alter erfahren. Mit dem Fragebogen soll auch festgestellt werden, welche Möglichkeit die Bürger sehen, ehrenamtlich bei sozialen Projekten mit der älteren Bevölkerung mitzuarbeiten.
Bürger, die weitere Informationen zu dem Projekt wollen oder Anregungen haben, können sich an Michael Stein bei der Stadt Schwarzenbach / Saale wenden (Telefonnummer 09284/933-33, Email:
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Quelle: FRANKENPOST vom 17. Juli 2008_______
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