Projekt verbindet Generationen
Schwarzenbach an der Saale – Die Arbeit über die Landkreisgrenzen hinweg hat der Schwarzenbacher Bürgermeister Alexander Eberl gelobt. Diese Bewertung des Projekts „Generation 1,2,3“ hörte der Bundestagsabgeordnete Dr. Hans-Peter Friedrich bei einem Besuch im Rathaus besonders gern, heißt es in einer Pressemitteilung.
In Schwarzenbach informierte sich Friedrich über das Projekt des Bayerischen Sozialministeriums, an dem neun Kommunen aus dem Kreis Wunsiedel und Hof beteiligt sind. Unter der Bezeichnung „Nördliches Fichtelgebirge“ haben sich die Hochfranken-Kommunen erfolgreich als Projektträger für die Umsetzung eines interkommunalen Altenhilfe- und Medienkonzeptes beworben.
Für Friedrich ist wichtig, dass es nicht nur um Altenhilfe geht, sondern um ein generationenübergreifendes Konzept. Denn die Erreichbarkeit von Ärzten, Gesundheitseinrichtungen und Einkaufsmöglichkeiten betrifft ältere Menschen ebenso wie junge Familien mit Kindern. „Senioren- und Familienfreundlichkeit geht Hand in Hand.“ Diese Botschaft sei entscheidend. Friedrich zeigte sich überzeugt, dass es ein Fehler wäre, sich nur auf eine Altersgruppe zu spezialisieren.
Stolz ist Projektleiter Michael Stein auf die Vorreiterrolle, die Hochfranken einmal mehr einnehme: „Bereits jetzt gibt es viele Anfragen aus dem gesamten süddeutschen Raum. Viele wollen von unseren Erfolgen und Erkenntnissen lernen.“ Innovative Mobilitätskonzepte, Aktivierung und Einbindung ehrenamtlichen Engagements und die Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten im ländlichen Umfeld sind nur ein Ausschnitt aus dem Aufgabenspektrum, das sich das Projekt vorgenommen hat.
Einladung an Bundesminister
„Sehr erfolgreich“, sagte Friedrich, sei die gelungene Verknüpfung von Bundes- und Landesprojekten. Dass das Projekt „Generation 1,2,3“ als Landesprogramm auf den Erkenntnissen und Ergebnissen des Bundesprogramms „Aktiv im Alter“ aufbauen kann, sei ein Beweis dafür, wie zielorientiert vor Ort gearbeitet werde.
Neben den Bundesprogrammen „Soziale Stadt“ und „Stadtumbau West“, die in Hochfranken realisiert werden, seien die Programme des Bundesfamilienministeriums „vorbildlich und segensreich“ umgesetzt worden. „Ich werde Herrn Minister Tiefensee und Frau Ministerin von der Leyen einladen, sich davon vor Ort persönlich zu überzeugen“, sagte der Bundestagsabgeordnete.
Quelle: Frankenpost vom 11. Mai 2009_______
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