Projekt will bessere Angebote für alle Generationen
Marktleuthen – Eine Region richtet sich auf die älter werdende Bevölkerung ein. In der Stadtratssitzung in Marktleuthen war Michael Stein zu Gast, der Umfragebögen für das von ihm betreute Projekt „Generation1-2-3“ verteilte. Wie mehrfach berichtet, wird in der kommunalen Allianz „Nördliches Fichtelgebirge“, der als eine von neun Gemeinden auch Marktleuthen angehört, ein interkommunales Altenhilfe- und Mehrgenerationenkonzept erarbeitet.
„Das Älterwerden der Bevölkerung, der Wegzug der Jungen – diese Veränderungen bedeuten für unsere Städte und Gemeinden eine Herausforderung, aber auch eine Chance für die Zukunft“, merkte Stein an. Eine genaue, umfassende und nachhaltige Erarbeitung und Umsetzung von Lösungen sei – da seien sich die Bürgermeister der neun Projektgemeinden sicher – nur im Rahmen einer regionalen Zusammenarbeit möglich, denn die Zukunft werde sich weniger an Ortsgrenzen, sondern am gemeinsamen Interesse zur Lösung orientieren.
Ziel des Projektes „Generation 1-2-3“, sei es, die Bedürfnisse einer älter werdenden Gesellschaft in dieser Region aufzuzeigen, um dann Zug um Zug eine Verbesserung der Angebote für alle Generationen zu erreichen. „Blickt man weiter in die Zukunft, wird durch dieses Projekt ein überregionales Interesse für unsere Region geweckt werden und dabei helfen, junge Familien, Fachkräfte und ältere Mitbürger für einen Zuzug zu gewinnen. “Das Projekt werde vorerst für drei Jahre gefördert durch das Modellprogramm „Innovative Altenhilfe“ des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen. H. H.
Quelle: FRANKENPOST vom 04. Oktober 2008___________
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