Schleppender Rücklauf der Fragebögen
Sparneck – Zur Sitzung des Gemeinderates gab Bürgermeister Gerhard Loy einen Sachstandsbericht zur Voruntersuchung für die Städtebauförderung in Sparneck. Diese Ergebnisse basierten auf den Befragungen von Ulrich Wieler von der beauftragten Arge „UmbauStadt“, Weimar, unter den 60 Beteiligten der ersten Bürgerrunde von Anfang September. Darin wurde die Qualität des Wohnungsstandards, der Umweltsituation und Freiflächen in Sparneck als gut eingeschätzt. Bei den Beurteilungen zu Stellplätzen, Straßenzustand, Einzelhandel und touristischer Attraktivität des Ortes gab es schlechte Noten. Geografische Schwerpunkte waren hierfür die Ortsmitte, das Hotel Heimatliebe und die ehemalige Fabrik Flehmig.
Für Bürgermeister Loy ergab sich aus der vorbereitenden Untersuchung ausdrücklicher Klärungsbedarf beim ins Auge gefassten Ärztehaus in der Ortsmitte, der möglichen Seniorenbegegnungsstätte und wegen der Zukunft des Schlosses. Diese Fragen sollen eingehend mit den Stadtumbauplanern geklärt werden.
Die Wiederverwendung und Weiterführung der Flehmigsbrache einschließlich der Altlastensanierung kündigte der Bürgermeister für den nichtöffentlichen Teil der Sitzung an.
Dr. Peter Thuy kritisierte dabei die aus seiner Sicht bisherige mangelnde Bürgerbeteiligung des Büros. „Wir wollten von Anfang an Transparenz in der Sache“, betonte er.
Zur Sprache kam auch der bisherige mangelhafte Rücklauf der an die im Sanierungsgebiet wohnenden Bürger ausgereichten Fragebögen. „Der ist bishermäßig“, betonte Georg Schuster. Der Verwaltungsfachangestellte wies allerdings auch auf die Vielzahl der zurzeit umlaufenden Fragebögen hin. Zusammen mit dem „1,2,3-Generationenprojekt“, dem Stadtumbau und dem DSL summiere sich dies auf drei Exemplare. Das könne bei den Bürgern auch durchaus zu Verzögerungen führen. R. D.
Quelle: FRANKENPOST vom 07. November 2008__________
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