Senioren bleiben länger jung
Wunsiedel - Gut besucht war die Vollversammlung des Runden Tisches "Senioren und Menschen mit Behinderung" in Wunsiedel. Getraud Sturm führte aus, dass das Bild des älteren Menschen in der Gesellschaft - auch in Wunsiedel - sich geändert habe. Dies in der Öffentlichkeit darzustellen, sei die Aufgabe des Runden Tisches. "Wir werden nicht nur immer älter, sondern wir bleiben auch länger jung." Die meisten Menschen würden heute bei guter Gesundheit alt und dienten der Gesellschaft der Stadt auf vielfältigste Weise, ergänzte Sturm. Ältere Menschen seien "verborgene Schätze", die mit ihrem Engagement das soziale Gefüge am Leben hielten. Selbstlos kümmern sich ältere Menschen um Enkel, Freunde, Nachbarn, Kranke sowie Altenheimbewohner und engagieren sich in den verschiedensten Vereinen und Organisationen. Stellvertretend nannte Gertraud Sturm die beiden Seniorenclubs, den Hausfrauenverein, die kirchlichen Einrichtungen beider Konfessionen, den VdK, das Rote Kreuz und die Arbeiterwohlfahrt.
Für die Referentin steht außer Zweifel, dass soziale Kontakte jung halten und die ältere Generation ein immer wichtiger werdender Wirtschaftsfaktor sei. Seit sieben Jahren gibt es in Wunsiedel den "Runden Tisch Senioren und Menschen mit Behinderung", der von der Stadt und den Stadträten unterstützt werde. "Es gelingt immer mehr die Senioren in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken", ergänzte Sturm. Dabei gehen auch die ortsansässigen Vereine immer mehr auf die älteren Einwohner zu und bieten die unterschiedlichsten Veranstaltungen an. Gute Beispiele dafür seien die Seniorennachmittage, der Faschingsnachmittag der TSG sowie Theaterveranstaltungen. Abschließend stellte Sturm fest, dass Wunsiedel die seniorenfreundlichste Stadt des Landkreises ist. "Dazu tragen der Bürgerbus, die Möglichkeiten des betreuten Wohnens, die gute ärztliche Versorgung und die zentrumsnahen Einkaufsmöglichkeiten bei."
Vorteile für Ehrenamtliche
Stadtarchivar Wolfgang Daum stellte den Gästen den neuen Ehrenamtsnachweis für Bayern vor. Damit soll den im sozialen Bereich engagierten Menschen Dank und Anerkennung ausgesprochen werden. Darin wird aber auch das Engagement und die eingebrachte Kompetenz dokumentiert. Über diesen ideellen Wert hinaus hat der Ehrenamtsnachweis auch einen beruflichen Nutzen für junge Menschen bei ihren Bewerbungen, für Frauen und Männer die wieder in den Beruf einsteigen oder Erwerbstätige, die sich beruflich verändern wollen. Weiter Infos gibt es unter www.ehrenamtsnachweis.de. Michael Stein stellte das Projekt Generation "1+2+3" vor, über das die Frankenpost schon ausführlich berichtet hat. In der Diskussion stellte sich Bürgermeister Karl-Willi Beck den Fragen der Anwesenden. OZ
Wunsiedel - Gut besucht war die Vollversammlung des Runden Tisches "Senioren und Menschen mit Behinderung" in Wunsiedel. Getraud Sturm führte aus, dass das Bild des älteren Menschen in der Gesellschaft - auch in Wunsiedel - sich geändert habe. Dies in der Öffentlichkeit darzustellen, sei die Aufgabe des Runden Tisches. "Wir werden nicht nur immer älter, sondern wir bleiben auch länger jung." Die meisten Menschen würden heute bei guter Gesundheit alt und dienten der Gesellschaft der Stadt auf vielfältigste Weise, ergänzte Sturm. Ältere Menschen seien "verborgene Schätze", die mit ihrem Engagement das soziale Gefüge am Leben hielten. Selbstlos kümmern sich ältere Menschen um Enkel, Freunde, Nachbarn, Kranke sowie Altenheimbewohner und engagieren sich in den verschiedensten Vereinen und Organisationen. Stellvertretend nannte Gertraud Sturm die beiden Seniorenclubs, den Hausfrauenverein, die kirchlichen Einrichtungen beider Konfessionen, den VdK, das Rote Kreuz und die Arbeiterwohlfahrt.
Für die Referentin steht außer Zweifel, dass soziale Kontakte jung halten und die ältere Generation ein immer wichtiger werdender Wirtschaftsfaktor sei. Seit sieben Jahren gibt es in Wunsiedel den "Runden Tisch Senioren und Menschen mit Behinderung", der von der Stadt und den Stadträten unterstützt werde. "Es gelingt immer mehr die Senioren in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken", ergänzte Sturm. Dabei gehen auch die ortsansässigen Vereine immer mehr auf die älteren Einwohner zu und bieten die unterschiedlichsten Veranstaltungen an. Gute Beispiele dafür seien die Seniorennachmittage, der Faschingsnachmittag der TSG sowie Theaterveranstaltungen. Abschließend stellte Sturm fest, dass Wunsiedel die seniorenfreundlichste Stadt des Landkreises ist. "Dazu tragen der Bürgerbus, die Möglichkeiten des betreuten Wohnens, die gute ärztliche Versorgung und die zentrumsnahen Einkaufsmöglichkeiten bei."
Vorteile für Ehrenamtliche
Stadtarchivar Wolfgang Daum stellte den Gästen den neuen Ehrenamtsnachweis für Bayern vor. Damit soll den im sozialen Bereich engagierten Menschen Dank und Anerkennung ausgesprochen werden. Darin wird aber auch das Engagement und die eingebrachte Kompetenz dokumentiert. Über diesen ideellen Wert hinaus hat der Ehrenamtsnachweis auch einen beruflichen Nutzen für junge Menschen bei ihren Bewerbungen, für Frauen und Männer die wieder in den Beruf einsteigen oder Erwerbstätige, die sich beruflich verändern wollen. Weiter Infos gibt es unter www.ehrenamtsnachweis.de. Michael Stein stellte das Projekt Generation "1+2+3" vor, über das die Frankenpost schon ausführlich berichtet hat. In der Diskussion stellte sich Bürgermeister Karl-Willi Beck den Fragen der Anwesenden. OZ
Quelle: FRANKENPOST vom 24. März 2010________
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