Senioren sollen für die Stadt sprechen
Rehau - Die Senioren-Union der CSU Rehau habe sich in einer Vorstandssitzung enttäuscht darüber gezeigt, dass die Stadt Rehau der Einrichtung eines Senioren-Beirates immer noch negativ gegenüber stehe. Bereits seit eineinhalb Jahren habe man inzwischen mehrmals nachgefragt, bisher habe man aber kein Gehör gefunden, schreibt Karl Friedrich Pelz."
Von unseren Leuten hat keiner Ambitionen, einem solchen Gremium anzugehören. Uns geht es nur darum, die Interessen und Sorgen der älteren Mitbürger in der Stadt besser vertreten zu wissen." Deshalb halte man die Fachleute aus den Sozialverbänden, von ambulanten und stationären Diensten und von Kirchen für die richtige Zusammensetzung eines solchen Rates, führte Vorsitzender Edgar Pöpel bei der Sitzung aus.
Auch die kürzliche Vorstellung des von München geförderten Programmes "Generation 1,2,3" durch dessen Leiter Michael Stein habe die Stadtratsfraktionen nicht dazu bewegen können, sich diesen Überlegungen anzuschließen. "Dabei sprießen in Hochfranken allerorts Seniorenbeiräte aus dem Boden. Erst kürzlich haben die Bürgermeister des Landkreises Wunsiedel angekündigt, dass in allen Kommunen Seniorenausschüsse gegründet werden, die dann die Ansprechpartner und Ideengeber für die regionale Seniorenpolitik sein sollen."
"Tafel" als nötiges Projekt
Eine Aufgabe eines Seniorenbeirates sehe die Senioren-Union der CSU Rehau zum Beispiel auch darin, eine sogenannte Tafel für die nicht so begüterten Mitbürger zu forcieren - auch wenn von der Verwaltung bisher "kein Bedarf zu sehen" sei. Dabei wachse auch in Rehau aufgrund der Rentenentwicklung die Zahl der von der Altersarmut Betroffenen. "Es gäbe durchaus Händler und Firmen, die eine solche Einrichtung unterstützen würden", berichtete Vorstandsmitglied Dieter Köhler.
"Uns steht es nicht zu, Stadtentwicklungspläne zu kommentieren", sagte Irma Brand während der Diskussion. Doch beispielsweise, wenn es um die Einkaufssituationen in den einzelnen Stadtteilen geht - wie unter anderem in der Ziegelhütte, siehe Artikel unten -, dann wolle die Senioren-Union darauf aufmerksam machen. Brand: "Dann müssen wir hier den Finger in die Wunde legen, solange es nicht andere tun."
Rehau - Die Senioren-Union der CSU Rehau habe sich in einer Vorstandssitzung enttäuscht darüber gezeigt, dass die Stadt Rehau der Einrichtung eines Senioren-Beirates immer noch negativ gegenüber stehe. Bereits seit eineinhalb Jahren habe man inzwischen mehrmals nachgefragt, bisher habe man aber kein Gehör gefunden, schreibt Karl Friedrich Pelz."
Von unseren Leuten hat keiner Ambitionen, einem solchen Gremium anzugehören. Uns geht es nur darum, die Interessen und Sorgen der älteren Mitbürger in der Stadt besser vertreten zu wissen." Deshalb halte man die Fachleute aus den Sozialverbänden, von ambulanten und stationären Diensten und von Kirchen für die richtige Zusammensetzung eines solchen Rates, führte Vorsitzender Edgar Pöpel bei der Sitzung aus.
Auch die kürzliche Vorstellung des von München geförderten Programmes "Generation 1,2,3" durch dessen Leiter Michael Stein habe die Stadtratsfraktionen nicht dazu bewegen können, sich diesen Überlegungen anzuschließen. "Dabei sprießen in Hochfranken allerorts Seniorenbeiräte aus dem Boden. Erst kürzlich haben die Bürgermeister des Landkreises Wunsiedel angekündigt, dass in allen Kommunen Seniorenausschüsse gegründet werden, die dann die Ansprechpartner und Ideengeber für die regionale Seniorenpolitik sein sollen."
"Tafel" als nötiges Projekt
Eine Aufgabe eines Seniorenbeirates sehe die Senioren-Union der CSU Rehau zum Beispiel auch darin, eine sogenannte Tafel für die nicht so begüterten Mitbürger zu forcieren - auch wenn von der Verwaltung bisher "kein Bedarf zu sehen" sei. Dabei wachse auch in Rehau aufgrund der Rentenentwicklung die Zahl der von der Altersarmut Betroffenen. "Es gäbe durchaus Händler und Firmen, die eine solche Einrichtung unterstützen würden", berichtete Vorstandsmitglied Dieter Köhler.
"Uns steht es nicht zu, Stadtentwicklungspläne zu kommentieren", sagte Irma Brand während der Diskussion. Doch beispielsweise, wenn es um die Einkaufssituationen in den einzelnen Stadtteilen geht - wie unter anderem in der Ziegelhütte, siehe Artikel unten -, dann wolle die Senioren-Union darauf aufmerksam machen. Brand: "Dann müssen wir hier den Finger in die Wunde legen, solange es nicht andere tun."
Quelle: FRANKENPOST vom 15. Juni 2010________
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