* Neues zu Generation 1-2-3 *

Modellprojektphase
von "Generation 1-2-3"
ist zu Ende

Bilder der Abschluss-
diskussionsrunde
finden Sie hier >>>

Die offizielle
Projektauswertung
als PowerPoint
können Sie sich hier
herunterladen:
Download Evaluation

Einkaufsführer und -verführer

Der ersteEinkaufsverführer
für das Nördliche Fichtelgebirge mit 24 sehr interessanten Anbietern ist erschienen und hier abrufbar >>>

Mitteilungsblatt KOMM MIT !

Interkommunales Mittteilungsblatt KOMM MIT im Nördlichen Fichtelgebirge
alle KOMM MIT - Ausgaben
als PDF zum Herunterladen
finden Sie hier >>>

Präsentation Generation 1-2-3

Hier finden Sie zum Modellprojekt Generation 1-2-3 eine Ende 2010 erstellte
 PowerPoint-Präsentation als Download hinterlegt.Präsentation Generation 1-2-3

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Stadt beteiligt sich an Mehrgenerationenkonzept

Kirchenlamitz | Stadtrat befürwortet Zweckvereinbarung. Neun Kommunen im nördlichen Fichtelgebirge machen mit.

 

Kirchenlamitz – Noch in seiner letzten Sitzung der Wahlperiode hat der Stadtrat ein zukunftsweisendes Vorhaben beschlossen: die Beteiligung an einem interkommunalen Altenhilfe- und Mehrgenerationenkonzeptes für die Region „Nördliches Fichtelgebirge“. Dieses umfasst ein Gebiet, in dem 35000 Einwohner leben.

Wie Bürgermeister Reinhard Weiß erläuterte, soll das Vorhaben im Rahmen des Modellprogramms „Innovative Altenhilfekonzepte“ in die Wege geleitet und umgesetzt werden. Die Modellregion umfasse die Städte und Gemeinden Oberkotzau, Schwarzenbach/Saale, Sparneck und Zell aus dem Landkreis Hof sowie Kirchenlamitz, Marktleuthen, Röslau, Schönwald und Weißenstadt aus dem Landkreis Wunsiedel.

Federführend bei der Abwicklung des Projektes sei die Stadt Schwarzenbach/Saale. Für das Programm, das sich über einen Zeitraum von drei Jahren erstreckt, würden Kosten in Höhe von rund 72.000 Euro anfallen. Dieser Betrag werde aber hoch gefördert. Die restlichen Mittel würden nach der Einwohnerzahl und einem Pauschalbetrag auf die beteiligten Kommunen aufgeteilt. Auf die Stadt Kirchenlamitz würde ein Betrag von 600 Euro entfallen.

Weiß nannte auch die wesentlichsten Programmschritte:

  • Die erste Stufe umfasst die Feststellung der Bedürfnisse und Wünsche.

  • Im zweiten Schritt sollen dazu Konzepte entwickelt werden.

  • In der dritten Stufe sollen die Maßnahmen dann umgesetzt werden.
Der Kirchenlamitzer Stadtrat befürwortete einstimmig eine entsprechende Zweckvereinbarung mit der Stadt Schwarzenbach/Saale.

Zur Begründung des Modellprojektes wird auf die absehbaren demographischen Veränderungen verwiesen. Diese bedeuteten für kleine Kommunen eine Herausforderung, die nur im Rahmen interkommunaler regionaler Zusammenarbeit bewältigt werden könnten. Die Zahl der Einwohner in der Modellregion werde bis zum Jahr 2020 um rund acht Prozent abnehmen, wenn nicht gegengesteuert werde. Gleichzeitig werde die Altersgruppe der Personen über 80 Jahre um 30 Prozent  zunehmen.

Es sollte auch der generationsübergreifende Ansatz betont werden, weil auf diese Weise der Dialog der Altersgruppen gefördert werde. Ziel des interkommunalen Altenhilfe- und Mehrgenerationenkonzeptes sei es, exemplarisch an den neun Städten und Gemeinden aufzuzeigen, wie kurz- bis mittelfristig die Bedürfnisse einer älter werdenden Gesellschaft im ländlichen Raum durch interkommunale Zusammenarbeit zunächst ermittelt und dann gedeckt werden können. So solle den demographischen Veränderungen entgegenwirkt werden. Langfristiges Ziel sei es auch, durch Verbesserung der Angebote für ältere Menschen und junge Familien das Interesse an einem Umzug in die Region zu wecken, um zum einen dem Bevölkerungsrückgang, zum anderen dem absehbaren Mangel an Fachkräften entgegenzuwirken.

Zur Umsetzung der Ziele sindmehrere Schritte geplant:
  • Zuerst wird die Bevölkerung der Region schriftlich nach ihren persönlichen Vorstellungen von einem selbstbestimmten Leben im Alter befragt. So soll der Bedarf an Beratungs-, Betreuungs- und Unterstützungsleistungen sowie die Bereitschaft zu bürgerschaftlichem Engagement ermittelt werden.

  • Auf diesen Informationen aufbauend, soll ein interkommunales Altenhilfe- und Mehrgenerationenkonzept erarbeitet und umgesetzt werden, wobei auch die Schaffung koordinierender Strukturen (zum Beispiel Mehrgenerationenbüro) geplant ist.

  • Nach der Umsetzung des interkommunalen Altenhilfe- und Mehrgenerationenkonzeptes soll die Modellregion überregional vor allem der Bevölkerung in den Großstädten präsentiert werden, um diese zu einem Umzug in ein Gebiet mit senioren- und familiengerechter Infrastruktur und günstigen Lebenshaltungskosten zu motivieren.     Willi Fischer



Quelle: FRANKENPOST vom 29. April 2008___________ Download: Stadt beteiligt sich an Mehrgenerationenkonzept