Strategien für eine alternde Bevölkerung
Kirchenlamitz – Die Bevölkerung in der Region schrumpft, wird älter und bunter. Dies sind die Eckpunkte des demographischen Wandels. Schon jetzt gibt es mehr über 65-Jährige als unter 20-Jährige, und der Anteil der über 80-Jährigen wird sich in den nächsten 20 Jahren verdoppeln. Die Region „Nördliches Fichtelgebirge“ beteiligt sich zusammen mit 29 Kommunen aus Bayern an einem Netzwerk für eine zukunftsorientierte Seniorenpolitik. Dieses Netzwerk soll den Austausch zwischen den Kommunen fördern, maßgeschneiderte Lösungen für die Kommunen entwickeln und wurde durch eine Kooperation zwischen dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen und der Bertelsmann Stiftung initiiert.
Unter der Moderation des Kuratoriums Deutsche Altershilfe werden gemeinsam Ziele, Strategien, Konzepte und Projektideen formuliert, um in einer älter werdenden Gesellschaft die Lebensqualität zu erhalten. „Jede Kommune soll für sich eine maßgeschneiderte Strategie entwickeln, und doch sollen sich die Kommunen austauschen, zusammenarbeiten und Synergien schaffen, damit nicht 30 Mal das Rad neu erfunden wird“, so Michael Stein, Projektleiter „Generation 1-2-3“, der als Teilnehmer für das „Nördliche Fichtelgebirge“ an dem Netzwerk teilnimmt.
Bis im März haben sie noch Zeit, die Konzipierung und Entwicklung ihrer Seniorenpolitischen Gesamtkonzepte im Austausch mit anderen Landkreisen und Städten weiter voranzubringen und mit der Umsetzung zu starten. Näheres zu „Generation 1-2-3“ und dem Netzwerk erfahren Sie unter www.generation123.de.
Quelle: Frankenpost vom 28. Februar 2009___________
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