* Neues zu Generation 1-2-3 *

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Präsentation Generation 1-2-3

Hier finden Sie zum Modellprojekt Generation 1-2-3 eine Ende 2010 erstellte
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Weniger Einwohner und im Schnitt älter

Erhebung | Schüler der Geschwister-Scholl-Schule legen statistische Daten bis zum Jahr 2030 vor

Schwarzenbach an der Saale – Lisa Luber, Melissa Ott, Damla Tan, Timo Höhne und Kai Dürrschmied sind Schüler aus der 9a der Schwarzenbacher Geschwister-Scholl-Schule. Am Donnerstagabend hatten sie gemeinsam mit ihrem Lehrer Klaus Lörner einen großen Auftritt während der Bürgerversammlung, stellten sie doch eine Statistik zum demografischen Wandel in der Stadt Schwarzenbach an der Saale bis zum Jahr 2030 vor. Die Auswertung erfolgte in Zusammenarbeit mit einer Firma aus Landshut, die entsprechende Zahlen zur Verfügung stellte.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels müssten die Aufgaben der Zukunft bestimmt werden, betonten die Schüler. Mit zu beachten sei dabei ein Bevölkerungsschwund. Aktuell leben in Schwarzenbach an der Saale knapp 7800 Menschen, bis zum Jahr 2030 gehen 8,6 Prozent verloren. Die Saalestadt liegt dabei im landkreisweiten Vergleich im Mittelfeld.

Massive Einwohnerverluste

Manche der 27 Gemeinden im Landkreis Hof verlieren sogar im zweistelligen Prozentbereich Einwohner, nur Feilitzsch, Weißdorf und Gattendorf können sich laut Statistik über leichten Einwohnerzuwachs freuen. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das etwa, dass Schwarzenbach 2030 etwa ein Drittel weniger Jugendliche bis 16 Jahre hat als heute, aber Menschen, die 85 Jahre und älter sind, einen Zuwachs von 20,5 Prozent zu verzeichnen hat.

Angesichts dieser Zahlen, so Bürgermeister Alexander Eberl, werde wohl verständlich, welche Herausforderung der demografische Wandel an die Kommunalpolitik stellt. Aktiv stelle sich Schwarzenbach gemeinsam mit acht weiteren Kommunen diesem Zukunftsproblem im Rahmen des Interkommunalen Entwicklungskonzeptes. Der Bürgermeister wies auf das interkommunale Mehr-Generationen-Konzept mit dem Titel „Generation 1-2-3“ hin. Projektleiter Michael Stein sei derzeit dabei mittels Fragebogen die Bedürfnisse der Generationen abzufragen. Aus den Bedürfnissen sollen konkrete Angebote etwa zum Thema Mobilität oder Besuchsdienste, zur Nahversorgung oder zum Betreuten Wohnen entwickelt verwirklicht werden.

Laut Bürgermeister soll anschließend mit den daraus entwickelten Angeboten gezielt für die Region als eine familiengerechte geworben werden, in deres für Jung und Alt bedarfsgerechte Angebote gibt.

Familie hat hohen Stellenwert

Der Stadtrat habe mit der Einrichtung einer Kinder- und Familienbeauftragten zudem den Stellenwert unterstrichen, den Kinder, Jugend und Familie in der Stadt in Zukunft haben sollen. Ein Baukindergeld und den Jugendtreff „Gleis 2“ mit Vollzeitstelle seien weitere Säulen, um das Leben in der Stadt für junge Familien attraktiv zu halten.

Bürgermeister Eberl hob den engen Kontakt hervor, den die Schwarzenbacher Betriebe zur Geschwister-Scholl-Schule im Rahmen einen runden Tisches hielten. Laut Koalitionsvereinbarung der neuen bayerischen Staatsregierung soll zukünftig ein Mittlerer-Reife-Abschluss auch an Hauptschulen möglich werden. Er habe bereits erste Gespräche geführt, damit ein solches Kooperationsprojekt, das zunächst als Modellversuch in einem Landkreis eines jeden Regierungsbezirks gestartet werden soll, in Schwarzenbach angesiedelt werde, sagte Eberl.  ts-r



Quelle: FRANKENPOST vom 22. November 2008
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