* Neues zu Generation 1-2-3 *

Modellprojektphase
von "Generation 1-2-3"
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Die offizielle
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Einkaufsführer und -verführer

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Mitteilungsblatt KOMM MIT !

Interkommunales Mittteilungsblatt KOMM MIT im Nördlichen Fichtelgebirge
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Präsentation Generation 1-2-3

Hier finden Sie zum Modellprojekt Generation 1-2-3 eine Ende 2010 erstellte
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"Wunschzettel bis Weihnachten abgeben"

Umfrage | Die Abgabefrist der Fragebogen-Aktion „Generation 1-2-3" in den neun IEK-Kommunen „Nördliches
Fichtelgebirge" wird verlängert. Wer noch mitmachen will, kann sich an Projektleiter Michael Stein wenden.

 

Schwarzenbach an der Saale –„Zwar stetig, aber leider nur zögerlich“ beschreibt Michael Stein, Projektleiter von Generation1-2-3, den Rücklauf der Fragebögen aus den neun Mitgliedskommunen des IEK „Nördliches Fichtelgebirge“. Deshalb wurde nun die Abgabefrist verlängert.

Herr Stein, der Rücklauf bei der Fragebogen-Aktion läuft nicht ganz so wie gewünscht?

Michael Stein: Ich habe mir ein sportliches Ziel gesteckt, hoffte auf einen Rücklauf von zehn Prozent bei fast 26000 verteilten Fragebögen.

Jetzt wird die Abgabefrist verlängert...

Ja, bis zum Jahresende. Der Wunschzettel kann nun bis Weihnachten ausgefüllt in den Rathäusern der Gemeinden oder eben dort, wo die Fragebögen auslagen, in Arztpraxen und Apotheken, auf Pfarrämtern oder in den Schulen abgegeben werden.

Sie sprechen im Zusammenhang mit dem Fragebogen von einem Wunschzettel?

Ja, und das darf ruhig wörtlich genommen werden. Schließlich zielt die Umfrage darauf ab, was sich die Menschen hier im nördlichen Fichtelgebirge für ihr Leben im Alter wünschen, damit sie möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben können. Mit anderen Worten: Es geht zum einen um eine Bestandsaufnahme all der Dinge, die in unserem Raum bereits vorhanden sind, zum anderen um das, was noch gebraucht wird.

Könnten Sie das bitte etwas konkretisieren?

Je mehr Bürger vor Ort den Fragebogen ausfüllen – und lassen Sie mich einfügen, dass sich der Fragebogen an alle Altersgruppen richtet und nicht etwa nur an ältere Menschen –, je mehr Bürger eines Ortes also ihre Anregungen mitteilen, umso eher können dann dort Projekte verwirklicht werden.Nicht zuletzt bedeutet eine hohe Zahl von Rückmeldungen auch entsprechendes Gewicht bei politischen Entscheidungsträgern und Geldgebern wie Stiftungen, Wohlfahrtsverbänden oder privaten Investoren. Schließlich gilt es – um einmal ganz konkrete Projekte anzusprechen–, mit Citybussen oder Sammeltaxen annähernd 100 Ortsteile an die neun Kernstädte anzubinden. Denkbar sind etwa auch organisierte Ehrenamtsbörsen nach dem Motto Alt hilft Jung, Jung hilft Alt und weiteres mehr.

Sie sind zuversichtlich, dass die Wünsche tatsächlich berücksichtigt werden?

Ja, das bin ich. Schauen Sie doch nur mal nach Schwarzenbachan der Saale. Dort hat unter dem Motto „Markt der Generationen“ kürzlich ein neuer Einkaufsmarkt eröffnet. Die Gänge dort sind breiter, an den Regalen finden sich Leselupen, es gibt eine gemütliche Ecke zum Sitzen. Wenn ein Einzelner an einen Investor herantritt und sagt, ich will das so oder so, dann kann der vielleicht locker darüber weggehen. Wenn dieser Einzelne aber ein paar Hundert Bürger im Rücken hat, dann ist das ein Argument.

Wenn ich keinen Fragebogen zu Hause habe, wo könnte ich mir einen besorgen?

Notfalls gleich bei mir anrufen unter 09284/933-33 oder den Fragebogen aus dem Internet unter www.generation123.de herunterladen. Ich kann nur dringend raten, den Fragebogen auszufüllen. Dieser schaut zwar auf den ersten Blick recht groß aus, aber eine Viertelstunde kann reichen, um die Fragen zu beantworten. Diese Befragung ist eine Chance für die Region, die so bald sicher nicht wiederkehrt.

Das Gespräch führte Thomas Schuberth-Roth

Stichwort: IEK

Im Interkommunalen Entwicklungskonzept (IEK) „Nördliches Fichtelgebirge“ sind die Kommunen Schwarzenbach an der Saale, Oberkotzau, Kirchenlamitz, Marktleuthen, Röslau, Schönwald, Sparneck, Weißenstadt und Zell im Fichtelgebirge zusammengeschlossen. Im Projekt Generation1-2-3 soll das Altenhilfe- und Mehrgenerationenkonzept für diesen Raum entwickelt und bis2010 umgesetzt werden.


Quelle: Frankenpost vom 29. November & 2. Dezember 2008 _______ Download: Wunschzettel bis Weihnachten abgeben