Das Bürgerforum "Aktiv im Alter" im Bürgerhaus der Gemeinde Röslau
Im Rahmen des Bundesprogramms "Aktiv im Alter" fand am Freitag den 19. Juni 2009 das sechste von insgesamt neun Bürgerforen, diesmal im Bürgerhaus der Gemeinde Röslau, statt. Aufgrund terminlicher Überschneidungen mit anderen Veranstaltungen war die Teilnehmerzahl mit 10 Personen zwar relativ gering, qualitativ jedoch sehr hochwertig. So konnte der 1. Bürgermeister Gerald Schade neben dem 2. Bürgermeister auch Vertreter der Evangelischen Kirche in Röslau, der Diakonie, des BRK, der AWO und weitere engagierte und interessierte Bürgerinnen begrüßen.
Moderator Pfarrer Wolfram Lehmann vom Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum Bad Alexandersbad führte die Teilnehmer durch den knapp dreistündigen Nachmittag. In einem ersten Teil des Bürgerforums erläuterte Diplom-Soziologe Michael Stein die "Generation 1-2-3"-Umfrageergebnisse zur Erstellung und Umsetzung eines Altenhilfe- und Mehrgenerationenkonzeptes für das Nördliche Fichtelgebirge:In der Gemeinde Röslau beteiligten sich knapp 5% aller Haushalte an dieser Umfrage. Deutlich höhere Ergebnisse als für das gesamte Projektgebiet liegen für die Kommune vor bei der Fragestellung nach Bedarf und Wünschen bei der Schaffung von kurzfristigen Betreuungsmöglichkeiten (59,3%), bei der Anschaffung von mehr Ruhebänken (50,0%) und der Schaffung von Bildungsangeboten (40,7%). Deutlich fällt auch der Wunsch nach der Schaffung einer Begegnungsstätte für alle Generationen (50%) bzw. für die ältere Generation (33,3%) aus. Höhere Werte als in anderen Kommunen erzielen in Röslau ebenfalls das Gefühl der guten Eingebundenheit in die Gemeinde (64,7%) und der Anteil ehrenamtlicher Beteiligung (72,2%). Auch die Vorstellung, sich zusätzlich ehrenamtlich zu beteiligen liegt mit 38,9% höher als der Wert für das gesamte Nördliche Fichtelgebirge.
In den freien Antwortkategorien wurden u.a. folgende Anregungen, Bedarfe und Wünsche von Röslauer Bürgerinnen und Bürgern angegeben:- Einrichtung eines "Bürgertaxis", Durchführung von mehr generationenüber- greifender Veranstaltungen
- Etablierung eines Kommunikationstreff- punktes für Jung und Alt in der Ortsmitte (z.B. Café, Mittagessentreff)
- Bessere Öffentlichkeitsarbeit bereits bestehender Angebote
- Schaffung von mehr Betreuungsmöglich- keiten bzw. alternativer Wohnformen
- Ausbau ehrenamtlicher Helfermöglich- keiten (z.B. Fahrdienste, Essen kochen für andere, Besuchsdienste, Leihoma/opa)
Die repräsentativen Ergebnisse der Umfrage für das gesamte Projektgebiet "Nördliches Fichtelgebirge" finden Sie hier >>>
Nach Rückfragen zu diesen Ergebnissen konnten die Teilnehmer des Bürgerforums in einer Pause bei Kaffee und Kuchen sowohl untereinander als auch mit den Veranstaltern des Bürgerforums die Möglichkeiten der Themen für die anschließenden Arbeitskreise finden. So bildeten sich für den zweiten Teil der Veranstaltung sehr schnell die gleich stark besetzten Gruppen "Begegnungsstätte", moderiert von Pfarrer Wolfram Lehmann und "Information", moderiert vom 2. Bürgermeister Kurt Lederer.
Konrekt ging es im Arbeitskreis "Begegnungsstätte" um die Etablierung eines Mittagstisch-Angebotes durch Ehrenamtliche, zunächst 2x wöchentlich. Eine erster "Testlauf" hierfür soll ab Oktober 2009 starten, nachdem das Interesse unter den Bürgerinnen und Bürgern durch Bürgermeister Gerald Schade nochmals genauer erfragt und durch den Arbeitskreis ausgewertet worden ist.
Im Arbeitskreis "Information" griff man das Angebot des Evangelischen Pfarrers Thomas Guba gerne auf, den im zweimonatigen Rhythmus erscheinenden Evangelischen Gemeindebrief um Informationsseiten für die ältere Bevölkerung und deren Angehörige mit aktuellen Hinweisen und wichtigen Angeboten aller Träger und Einrichtungen innerhalb der Gemeinde zu erweitern. Inhalte sollen in einer ersten Redaktionssitzung von Evangelischer und Katholischer Kirche zusammen mit der Gemeinde sowie weiterer Interessierter im September 2009 festgelegt werden.
Nach der Vorstellung und Diskussion beider Ergebnisse in gemeinsamer Runde bedankten sich Moderator, Bürgermeister und Projektleiter bei allen Teilnehmern für die gute Mitarbeit und die konkret vereinbarten Umsetzungsschritte in den nächsten Monaten.
Weitere Bilder zum Bürgerforum in Röslau finden Sie hier hinterlegt >>>
Konrekt ging es im Arbeitskreis "Begegnungsstätte" um die Etablierung eines Mittagstisch-Angebotes durch Ehrenamtliche, zunächst 2x wöchentlich. Eine erster "Testlauf" hierfür soll ab Oktober 2009 starten, nachdem das Interesse unter den Bürgerinnen und Bürgern durch Bürgermeister Gerald Schade nochmals genauer erfragt und durch den Arbeitskreis ausgewertet worden ist.Im Arbeitskreis "Information" griff man das Angebot des Evangelischen Pfarrers Thomas Guba gerne auf, den im zweimonatigen Rhythmus erscheinenden Evangelischen Gemeindebrief um Informationsseiten für die ältere Bevölkerung und deren Angehörige mit aktuellen Hinweisen und wichtigen Angeboten aller Träger und Einrichtungen innerhalb der Gemeinde zu erweitern. Inhalte sollen in einer ersten Redaktionssitzung von Evangelischer und Katholischer Kirche zusammen mit der Gemeinde sowie weiterer Interessierter im September 2009 festgelegt werden.
Nach der Vorstellung und Diskussion beider Ergebnisse in gemeinsamer Runde bedankten sich Moderator, Bürgermeister und Projektleiter bei allen Teilnehmern für die gute Mitarbeit und die konkret vereinbarten Umsetzungsschritte in den nächsten Monaten.
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