Das Bürgerforum "Aktiv im Alter" im Evangelischen Gemeindehaus, Schönwald
In den offenen Antwortkategorien wurden u.a. folgende Wünsche und Bedarfe für die verschiedenen Generationen in Schönwald geschildert:
Nach einer Pause bei Kaffee und Kuchen, in der sich die Bürgerinnen und Bürger in aller Ruhe nochmals die Themenplakate und Umfrageergebnisse auf den Stellwänden betrachten konnten, wurde sich gegen 16.15 Uhr per Handzeichen für die Teilnahme an der Arbeitsgruppe „Mobilität" oder „Begegnung der Generationen" in jeweils separaten Arbeitsräumen entschieden. Insgesamt nahmen jeweils 10 Teilnehmer an diesen Arbeitskreisen aktiv teil. Diskutiert wurden in 45 Minuten anhand von auszufüllenden Plakaten die Fragen: „Was soll passieren?" - „Wer setzt es um?" - „Wann soll es passieren?" - „Was ist der nächste Schritt?"
Die Arbeitsgruppe „Mobilität" wurde von Pfarrer Wolfram Lehmann geleitet, die Arbeitsgruppe „Begegnung der Generationen" von Bürgermeister Robert Frenzl. In dieser Arbeitsgruppe entschied man sich dafür, einen wöchentlichen Mittagstreff als Kontaktbörse für alle Generationen durch die Stadt zu organisieren und hierfür vorab eine genaue Bedarfsermittung bei den Bürgern durchzuführen. Der Arbeitskreis „Mobilität" hat sich als Aufgabe gestellt, einen Fahrdienst für die Einwohner zu organisieren. Nach Abklärung aktuell existierender Möglichkeiten der Inanspruchnahme von Mitfahrgelegenheiten und dem genauen Interesse der Bürger an solch einem Angebot, soll sich für eine Variante entschieden werden. Möglich hierbei sind die Nutzung eines städtischen Fahrzeuges, die Unterstützung und der Aufbau von Nachbarschaftshilfen und einer Mitfahrzentrale sowie auch die Nutzung von Synergien zu anderen IEK-Kommunen.
Nach der Vorstellung der Ergebnisse von Teilnehmern aus den Arbeitskreisen endete das Bürgerforum mit Dankesworten von Moderator, Projektleiter und Bürgermeister gegen 17.45 Uhr. Als Ansprechpartner und Gesamtverantwortlicher für die gebildeten Arbeitskreise wurde Bürgermeister Frenzl benannt., der im Anschluss alle Teilnehmer noch bei gemütlichem Beisammensein zu ein Paar heißen Wienern einlud.
Einen Presseartikel zum Bürgerforum in Schönwald können Sie sich hier ansehen >>>
Weitere Bilder zum Bürgerforum in Schönwald finden Sie hier hinterlegt >>>
Die Stadt Schönwald machte am 20. Februar 2009 um 15.00 Uhr den Auftakt mit den Bürgerforen im Rahmen des Bundesprogramms „Aktiv im Alter". Im Evangelischen Gemeindehaus folgten etwa 70 Bürgerinnen und Bürger der Einladung des Bürgermeisters Robert Frenzl zur Vorstellung der Ergebnisse aus der Umfrage nach Bedarf und Wünschen der Einwohner im „Nördlichen Fichtelgebirge".
Somit lag die Anzahl der Anwesenden höher als der Rücklauf mit insgesamt 56 ausgefüllten Fragebögen. Moderiert wurde das Forum von Pfarrer Wolfram Lehmann vom Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum Bad Alexandersbad, Geschäftsführer des kirchlichen Netzwerkes „Gemeinsam für die Region".
Alle Generationen waren im Publikum vertreten. Etwa ein Drittel der Teilnehmer war jünger als 60 Jahre, zwei Drittel waren 60 Jahre oder älter. Nach einführenden Worten durch Bürgermeister Frenzl und Pfarrer Lehmann stellte Projektleiter Michael Stein die Umfrageergebnisse aus allen 808 ausgewerteten Fragebögen vor und bezog sich dabei immer auch wieder auf Besonderheiten und Antworten aus Schönwald. Einen einmalig hohen Wert hat dabei der Anteil derjenigen erzielt, die sich im Alter bei Hilfebedarf auch einen Umzug in ein Seniorenheim vorstellen können. Sind dies für das „Nördliche Fichtelgebirge" 10,6%, so sind dies in Schönwald 28,2%, was wohl vor allem auf den Neubau und das offene Konzept des Seniorenheimes „Haus Perlenbach" in der Stadtmitte zurückzuführen ist.
In den offenen Antwortkategorien wurden u.a. folgende Wünsche und Bedarfe für die verschiedenen Generationen in Schönwald geschildert:
- Tauschbörse für Tätigkeiten aller Art im Haus
- Für die Jugend geeignete betreute Treffpunkte, z.B. Kneipen, Eiscafé oder Diskothek
- Für Familien flexiblere Kindergartenöffnungszeiten, Aktionsangebote und mehr Informationen über Zuschüsse und Hilfen
- Für die Älteren die kostenfreie Entsorgung von Inkontinenzmaterial, mehr Seniorennachmittage und Vortragsangebote
- Die Einführung eines Bürgerbusses, um zu Geschäften und zum Bahnhof kommen zu können
- Die Förderung von Jugendlichen auch außerhalb von Vereinen
- Die Schaffung barrierefreier Zugänge zu Geschäften
- Die Erstellung einer Infobroschüre / eines Seniorenwegweisers mit allen Angeboten für Schönwald, jährlich aktualisiert
Die allgemeinen Ergebnisse der für das "Nördliche Fichtelgebirge" repräsentativen Umfrage sind hier hinterlegt >>>
Die Ergebnisse nur für Schönwald können hier als PowerPoint-Präsentation angesehen und heruntergeladen werden >>>
Aufgrund der zentralen Themen der Umfrageergebnisse schlug Projektleiter Michael Stein für die Arbeitskreise die Inhalte „Mobilität" und „Begegnung der Generationen" für die Stadt Schönwald vor. Im Interview mit dem Moderator und auf Nachfrage aus dem Publikum erklärte er diese Themen genauer und verwies auf entsprechende Themenplakate mit Stichworten an den Stellwänden. Den Wunsch zur Bildung einer dritten Arbeitsgruppe zu einem weiteren Thema gab es nicht.
Nach einer Pause bei Kaffee und Kuchen, in der sich die Bürgerinnen und Bürger in aller Ruhe nochmals die Themenplakate und Umfrageergebnisse auf den Stellwänden betrachten konnten, wurde sich gegen 16.15 Uhr per Handzeichen für die Teilnahme an der Arbeitsgruppe „Mobilität" oder „Begegnung der Generationen" in jeweils separaten Arbeitsräumen entschieden. Insgesamt nahmen jeweils 10 Teilnehmer an diesen Arbeitskreisen aktiv teil. Diskutiert wurden in 45 Minuten anhand von auszufüllenden Plakaten die Fragen: „Was soll passieren?" - „Wer setzt es um?" - „Wann soll es passieren?" - „Was ist der nächste Schritt?"
Die Arbeitsgruppe „Mobilität" wurde von Pfarrer Wolfram Lehmann geleitet, die Arbeitsgruppe „Begegnung der Generationen" von Bürgermeister Robert Frenzl. In dieser Arbeitsgruppe entschied man sich dafür, einen wöchentlichen Mittagstreff als Kontaktbörse für alle Generationen durch die Stadt zu organisieren und hierfür vorab eine genaue Bedarfsermittung bei den Bürgern durchzuführen. Der Arbeitskreis „Mobilität" hat sich als Aufgabe gestellt, einen Fahrdienst für die Einwohner zu organisieren. Nach Abklärung aktuell existierender Möglichkeiten der Inanspruchnahme von Mitfahrgelegenheiten und dem genauen Interesse der Bürger an solch einem Angebot, soll sich für eine Variante entschieden werden. Möglich hierbei sind die Nutzung eines städtischen Fahrzeuges, die Unterstützung und der Aufbau von Nachbarschaftshilfen und einer Mitfahrzentrale sowie auch die Nutzung von Synergien zu anderen IEK-Kommunen.
Nach der Vorstellung der Ergebnisse von Teilnehmern aus den Arbeitskreisen endete das Bürgerforum mit Dankesworten von Moderator, Projektleiter und Bürgermeister gegen 17.45 Uhr. Als Ansprechpartner und Gesamtverantwortlicher für die gebildeten Arbeitskreise wurde Bürgermeister Frenzl benannt., der im Anschluss alle Teilnehmer noch bei gemütlichem Beisammensein zu ein Paar heißen Wienern einlud.
Einen Presseartikel zum Bürgerforum in Schönwald können Sie sich hier ansehen >>>
Weitere Bilder zum Bürgerforum in Schönwald finden Sie hier hinterlegt >>>
Download Evaluation
